Demoversion SK G1
Definition Schweißen
Definition Schweißen nach DIN 1910-100
Fügeprozess, bei dem zwei oder mehr Teile verbunden werden, wobei eine Kontinuität der Werkstoffe der zu verbindenden Teile hergestellt wird, unter Anwendung von Wärme oder Kraft oder beiden und mit oder ohne Schweißzusatzwerkstoff.
ANMERKUNG: Schweißen kann auch zum Beschichten und zum Wiederaufschmelzen eingesetzt werden.
Die DIN 1910-100 definiert Metallschweißprozesse, unterteilt je nach den physikalischen Eigenschaften und je nach dem relevanten Energieträger.
Die Schweißtechnik beschränkt sich jedoch nicht nur auf das Schweißen von Metallen; Kunststoff und Keramik können ebenfalls schweißtechnisch gefügt werden.
Metallschweißen
Vorgang, der Metall(e) unter Aufwand von Wärme und/oder Druck derart verbindet, dass sich ein kontinuierlicher innerer Aufbau des verbundenen Metalls bzw. der verbundenen Metalle ergibt. Schweißzusatz, dessen Schmelztemperatur von gleicher Größenordnung ist wie die der (des) verbundenen Grundwerkstoffe(s), kann zugeführt werden. Das Ergebnis des Schweißens ist die Schweißnaht.
Diese Definition schließt Beschichten ein.
Das Metallschweißen wird in zwei Hauptkategorien – Schmelzschweißen und Pressschweißen – aufgeteilt:
Schmelzschweißen
Schweißen ohne Aufwenden äußerer Kraft, wobei die Fügefläche(n) angeschmolzen werden muss (müssen); meist – jedoch nicht notwendigerweise – wird geschmolzener Schweißzusatz zugeführt (siehe folgende Beispiele).
Pressschweißen
Schweißen, wobei ausreichend äußere Kraft aufgewendet wird, um an beiden Fügeflächen eine mehr oder weniger starke plastische Verformung zu bewirken − im Allgemeinen ohne Zugabe von Schweißzusatz (siehe folgende Beispiele).
Meist – jedoch nicht notwendigerweise – werden die Werkstücke an den Fügeflächen erwärmt, um das Verbinden zu ermöglichen oder zu erleichtern.






