Demoversion ZfP-Lehrgänge
1.1 Reflexion
Trifft Licht auf eine bestimmte Oberfläche, so kann es je nach deren Reflexionseigenschaften sowohl gerichtet als auch diffus reflektiert werden. Die photometrisch bestimmbare Verhältniszahl aus beiden Reflexionsarten wird als Glanz bezeichnet.
Bei hochglänzenden Oberflächen wird das einfallende Licht gleichmäßig in eine Richtung gerichtet reflektiert. Dabei sind der einfallende Lichtstrahl, die Flächennormale und reflektierter Lichtstrahl in der gleichen Ebene.
Durch mittel- bis mattglänzende Oberflächen wird das Licht nicht nur in die Hauptreflexionsrichtung, sondern gleichmäßig in unterschiedliche Richtungen diffus reflektiert. Die Unterschiede im Reflexionsverhalten verschiedener Oberflächen können mittels Reflektometer nach DIN 67530 bestimmt werden.
Für beide Reflexionsarten gilt das Reflexionsgesetz. Der Reflexionswinkel α2 des Lichts ist immer gleich dessen Auftreffwinkel α1 auf der Oberfläche.
Einfallswinkel α1 = Reflexionswinkel α2
Farbe
Als Farbe versteht man den durch das Auge und Gehirn vermittelten Sinneseindruck, der durch elektromagnetische Strahlung in der Wellenlänge von 380 – 780 nm entsteht.
Die Farbe eines Körpers, der mit weißem Licht beleuchtet wird, wird durch die Art der Reflexion bestimmt:
weiß: | es werden sämtliche einfallenden Wellenanteile des Lichtes reflektiert |
schwarz: | es werden sämtliche einfallenden Wellenanteile des Lichtes absorbiert |
farbig: | es wird nur das Licht einer bestimmten Wellenlänge reflektiert und die anderen Wellenanteile absorbiert |
Beispiele:


